Kli­nik für Unfall­chir­ur­gie, Ortho­pä­die und Sporttraumatologie

Osteo­po­ro­se

Grund­er­kran­kung und Fol­gen im Blick haben.  Die Osteo­po­ro­se zählt laut WHO zu den häu­figs­ten Erkran­kun­gen unse­rer Gesell­schaft und liegt bei jeder 3. Frau und jedem 5. Mann im Alter über 50 Jah­ren vor. Sowohl die Osteo­po­ro­se als auch das Sturz­ri­si­ko neh­men mit dem Alter zu – damit steigt das Kno­chen­bruch­ri­si­ko erheb­lich. Wir kön­nen bei ein­ge­tre­te­ner osteo­po­ro­tisch beding­ter Frak­tur ins­be­son­de­re beim älte­ren Pati­en­ten scho­nen­de  Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren anwen­den, die eine rasche Voll­mo­bi­li­sa­ti­on ermög­li­chen. Die Kno­chen­grund­er­kran­kung - die Osteo­po­ro­se – ist damit aber nicht behan­delt! Ent­schei­dend für die gute Pro­gno­se im Sin­ne der Ver­mei­dung von wei­te­ren Kno­chen­brü­chen ist des­halb die häu­fig lang­zeit­li­che Behand­lung der Grund­er­kran­kung. Dies wird in der Regel durch nie­der­ge­las­se­ne Ärz­te begleitet.

Ent­schei­dend für die gute Pro­gno­se von immo­bi­li­sie­ren­den Frak­tu­ren von Becken,  Hüf­te und Wir­bel­säu­le sind ins­be­son­de­re beim älte­ren Pati­en­ten scho­nen­de  Ope­ra­ti­ons­ver­fah­ren, die eine rasche Voll­mo­bi­li­sa­ti­on ermög­li­chen. In unse­rer Kli­nik kom­men moder­ne Osteo­syn­the­se­ver­fah­ren mit vor­nehm­lich mini­mal­in­va­si­ven Tech­ni­ken zum Ein­satz. So lässt sich häu­fig eine insta­bi­le Ver­let­zung des Becken­rings bereits durch ca. 2 cm lan­ge Haut­schnit­te, über die Schrau­ben ein­ge­bracht wer­den, sta­bi­li­sie­ren. Durch den Ein­satz moder­ner Implan­ta­te, die auch die Mög­lich­keit der Unter­füt­te­rung mit Kno­chen­ze­ment bie­ten, kann bei auch bei Osteo­po­ro­se eine noch grö­ße­re Sta­bi­li­tät erzielt wer­den. Dabei wer­den die Leit­li­ni­en der Deut­schen Gesell­schaft für Unfall­chir­ur­gie grund­sätz­lich beachtet.