Fach­über­grei­fen­de Neu­ro­lo­gi­sche Ver­sor­gung - Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on im EV Oldenburg

Ver­netz­te Kom­pe­tenz: Sowohl die Neu­ro­lo­gisch-inten­siv­me­di­zi­ni­sche The­ra­pie als auch die neu­ro­lo­gisch-neu­ro­chir­ur­gi­sche Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on sind Schwer­punk­te unse­rer Kli­nik. Bei der Behand­lung schwerst­kran­ker neu­ro­lo­gi­scher Pati­en­ten arbei­tet ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team an der Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät – inten­siv­me­di­zi­nisch auf die Erhal­tung des Lebens gerich­tet, reha­bi­li­ta­tiv auf die Wie­der­her­stel­lung von Teil­ha­be zie­lend und den Men­schen fokussiert.

Erfah­re­ne Exper­ten: Die inten­siv­me­di­zi­ni­sche und früh­re­ha­bi­li­ta­ti­ve Behand­lung schwerst­kran­ker, auch lang­zeit- und heim­be­atme­ter neu­ro­lo­gi­scher Pati­en­ten ist dank der brei­ten kli­ni­schen Erfah­rung unse­rer Spe­zia­lis­ten auf dem erfor­der­li­chen höchs­ten dia­gnos­ti­schen und the­ra­peu­ti­schen Niveau mög­lich. Unse­re Kli­nik ist als Zen­trum für Beatmungs­ent­wöh­nung in der neu­ro­lo­gisch-neu­ro­chir­ur­gi­schen Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on der Deut­schen Gesell­schaft für Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­on e.V. (DGNR) zertifiziert.

Priv.-Doz. Dr. med. Oli­ver Summ
Lei­ten­der Arzt Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Frührehabilitation

Kon­takt

Kli­nik für Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Frührehabilitation
Evan­ge­li­sches Kran­ken­haus Oldenburg
Stein­weg 13-17
26122 Oldenburg

Kli­nik­ma­nage­ment

Nadi­ne Kacz­ma­rek und Nico­le Becker

Sprech­zei­ten

Sprech­zei­ten: Nach Terminvereinbarung

Kli­nik­ma­nage­ment
Nadi­ne Kaczmarek
Assis­ten­tin Klinikmanagement

Nico­le Becker
Assis­ten­tin Klinikmanagement

Sta­tio­nen

Sta­ti­on 22
Tele­fon: 0441/ 236-3220

Sta­ti­on 29
Tele­fon: 0441/ 236-3290

Sta­ti­on 34
Tele­fon: 0441/ 236-3340

Pati­en­ten­an­mel­dung

Die unmit­tel­ba­re Not­fall­be­hand­lung neu­ro­lo­gi­scher Erkran­kun­gen erfolgt feder­füh­rend durch die Uni­ver­si­täts­kli­nik für Neurologie.

Die Anmel­dung die­ser Pati­en­ten erfolgt über den neu­ro­lo­gi­schen Dienst­arzt. Für Ver­le­gun­gen inten­siv­pflich­ti­ger Pati­en­ten ste­hen die Kapa­zi­tä­ten der Kli­nik für Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on exter­nen Zuwei­sern zur Verfügung.

Wir sind bemüht, inten­siv­pflich­ti­ge und beatme­te Pati­en­ten so schnell wie mög­lich zu übernehmen.

Zu den Anmel­de­for­mu­la­ren gelan­gen Sie hier.

Anmel­dung für Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin, Respi­ra­tor­ent­wöh­nung und Beatmungsfrührehabilitation:

Lage­plan

Das Evan­ge­li­sche Kran­ken­haus befin­det sich in zen­tra­ler Lage unweit der Olden­bur­ger Innen­stadt. Unser Haus lässt sich sowohl zu Fuß, mit dem Rad als auch mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel errei­chen. Wer mit dem Auto anreist, fin­det aus­rei­chend Park­mög­lich­kei­ten im Park­haus August Carrée.

Zer­ti­fi­zie­run­gen

Die Kli­nik für Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on ist zer­ti­fi­zier­tes Neu­ro­mus­ku­lä­res Zen­trum der Deut­schen Gesell­schaft für Mus­kel­kran­ke e.V. (DGM). Nähe­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Die Kli­nik für Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on ist wei­ter­hin zer­ti­fi­zier­tes Zen­trum für Beatmungs­ent­wöh­nung in der neu­ro­lo­gisch-neu­ro­chir­ur­gi­schen Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on der Deut­schen Gesell­schaft für Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­on e.V. (DGNR). Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Unse­re Leis­tun­gen & Kompetenzen

Hier fin­den Sie unser Ange­bots­spek­trum auf einen Blick.

Medi­zi­nisch und metho­disch stark: Wir sind exzel­lent aus­ge­bil­det, tech­nisch her­vor­ra­gend aus­ge­stat­tet und ver­fü­gen über eine gro­ße Erfah­rung für das gesam­te Spek­trum dia­gnos­ti­scher und the­ra­peu­ti­scher Behand­lungs­me­tho­den an. Auf unse­rer neu­ro­lo­gi­schen Inten­siv­sta­ti­on wer­den auf 20 voll aus­ge­stat­te­ten Inten­siv­be­hand­lungs­plät­zen alle Erkran­kun­gen des neu­ro­in­ten­siv­me­di­zi­ni­schen Fach­ge­bie­tes behandelt.

Umfas­sen­de För­de­rung für alle Pati­en­ten: Ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Behand­lungs­team ermög­licht auch schwerst-aku­tin­ten­siv­pflich­ti­gen Pati­en­ten zum frü­hest­mög­li­chen Zeit­punkt eine umfas­sen­de För­de­rung. Davon pro­fi­tie­ren auch die Pati­en­ten, die zur Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on unter Beatmung auf unse­rer Inten­siv­sta­ti­on auf­ge­nom­men wer­den. Wir arbei­ten hier Hand in Hand: Für sie besteht die Mög­lich­keit, nach Abschluss der Inten­siv­be­hand­lung und Ent­wöh­nung von der Beatmung naht­los im Bereich Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on wei­ter behan­delt und umfas­send unter­stützt zu werden.

Mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team für indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung: Zu unse­rem Team gehö­ren neben dem ärzt­li­chen Dienst und der Pfle­ge erfah­re­ne Phy­sio­the­ra­peu­ten, Ergo­the­ra­peu­ten, Logo­pä­den, Atmungs­the­ra­peu­ten, Musik­the­ra­peu­ten, Sozi­al­dienst­mit­ar­bei­ter, Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gen und Neu­ro­psy­cho­lo­gen. Eine der Stär­ken unse­rer Kli­nik ist die opti­ma­le För­de­rung von Pati­en­ten mit schwe­ren Bewusst­seins­stö­run­gen sowie kom­ple­xen neu­ro­ko­gni­ti­ven und neu­ro­psych­ia­tri­schen Fol­ge­er­schei­nun­gen. Wir haben außer­dem eine lang­jäh­ri­ge Exper­ti­se in der Behand­lung von Schluck­stö­run­gen und Spas­tik sowie bei der geziel­ten För­de­rung von Pati­en­ten mit hoch­gra­di­gem kom­mu­ni­ka­ti­vem Unterstützungsbedarf.

Zen­trum für Beatmungs­ent­wöh­nung in der Neu­ro­lo­gi­schen-Neu­ro­chir­ur­gi­schen Frührehabilitation

Pati­en­ten, die an einer neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kung lei­den und nach einer Inten­siv­be­hand­lung wei­ter beatmungs­pflich­tig sind, wer­den im „Zen­trum für Beatmungs­ent­wöh­nung in der neu­ro­lo­gisch-neu­ro­chir­ur­gi­schen Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on“  inter­dis­zi­pli­när und inter­pro­fes­sio­nell behan­delt um von der Beatmung und der Tra­che­al­ka­nü­le ent­wöhnt zu wer­den. Es wur­de als zwei­tes Zen­trum in Deutsch­land von der Deut­schen Gesell­schaft für Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­on zertifiziert.

Die Zer­ti­fi­zie­rung bestä­tigt, dass das Zen­trum über alle Qua­li­täts­merk­ma­le ver­fügt, die für die zu leis­ten­de hoch­spe­zia­li­sier­te Dia­gnos­tik und The­ra­pie erfor­der­lich sind. Alle erfor­der­li­chen Metho­den der neu­ro­lo­gi­schen Atmungs­dia­gnos­tik wie Poly­gra­phie, Spi­ro­me­trie, trans­ku­ta­ne CO2-Mes­sung, Schlu­cken­do­sko­pie und Aus­le­sen von Heim­be­atmungs­ge­rä­ten sind vor­han­den. Ist eine Ent­wöh­nung vom Beatmungs­ge­rät ent­we­der nicht mög­lich oder nicht sinn­voll, wird eine Heim­be­atmungs­the­ra­pie exakt ein­ge­stellt und die Ent­las­sung nach Hau­se vorbereitet.

Auch kom­ple­xe Ver­sor­gun­gen wie das Spre­chen unter Beatmung, die Elek­tro­mo­bi­li­tät und die Ver­sor­gung mit com­pu­ter­ge­stütz­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­men kön­nen hier durch­ge­führt werden.

Die Anmel­de­un­ter­la­gen fin­den Sie im Rei­ter Patientenanmeldung.

Wir Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gin­nen bie­ten Ihnen als Ange­hö­ri­ge eine per­sön­li­che Bera­tung und Beglei­tung vor dem Hin­ter­grund der nun ver­än­der­ten Lebens­rea­li­tät. Durch die Erkran­kung ihres Ange­hö­ri­gen ste­hen Sie vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. In per­sön­li­chen Gesprä­chen bie­ten wir Ihnen die Mög­lich­keit sich umfas­send zu The­men der Reha­bi­li­ta­ti­on zu infor­mie­ren und Sor­gen, Ängs­te und Belas­tun­gen offen anzusprechen.

Als fes­te Ansprech­part­ne­rin­nen unter­stüt­zen und ver­tre­ten wir Sie im Aus­tausch mit ande­ren Berufs­grup­pen im inter­dis­zi­pli­nä­ren Team. Gemein­sam mit dem gesam­ten Team ver­su­chen wir Sie best­mög­lich auf die Zeit nach dem Kran­ken­haus­auf­ent­halt vorzubereiten.

Wir ver­ab­re­den ger­ne fes­te Zei­ten mit Ihnen, um in Ruhe mit­ein­an­der ins Gespräch zu kommen.

All­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen für Angehörige
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Infor­ma­tio­nen zur per­sön­li­chen Pfle­ge Sta­ti­on 22/34
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Exzel­len­te Zusam­men­ar­beit: Die Kli­nik für Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on ver­fügt über 14 High-Care-Inten­siv­be­hand­lungs­plät­ze, auf denen die Behand­lung inten­siv­pflich­ti­ger Pati­en­ten gemein­sam mit der Kli­nik für Anäs­the­sio­lo­gie, Inten­siv­me­di­zin und Schmerz­the­ra­pie erfolgt, so dass anäs­the­sio­lo­gi­sche und neu­ro­lo­gi­sche Exper­ti­sen auf dem Gebiet der Inten­siv­me­di­zin in die Behand­lung unse­rer Pati­en­ten ein­fließt. Außer­dem ver­fügt die Kli­nik für Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on über 40 moni­tor­über­wach­te Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­bet­ten inklu­si­ve 10 hoch­spe­zia­li­sier­ten Behand­lungs­plät­zen für das neu­ro­lo­gi­sche Beatmungs­zen­trum, so dass auch die Behand­lung schwerst­kran­ker, inner- und außer­kli­nisch lang­zeit­be­atme­ter Pati­en­ten zum Bei­spiel mit Amyo­tro­pher Late­ral­skle­ro­se auf dem erfor­der­li­chen höchs­ten dia­gnos­ti­schen und the­ra­peu­ti­schen Niveau in unse­rem Hau­se mög­lich ist.

Umfas­sen­des Ange­bot: Wir sind sehr erfah­ren in der Behand­lung von Pati­en­ten mit unter ande­rem die­sen Indikationen:

  • Schä­del-Hirn-Trau­ma
  • Ischä­mi­scher Schlaganfall
  • Intra­kra­ni­elle Blutung
  • Hypo­xisch-ischä­mi­sche Enzephalopathie
  • Sta­tus epilepticus
  • Neu­ro­mus­ku­lä­re Erkrankungen
  • Auto­im­mun­erkran­kun­gen
  • Infek­tio­nen des Zentralnervensystems
  • Cri­ti­cal-Ill­ness-Poly­neu­ro­pa­thie und Myopathie

Neu­ro­chir­ur­gisch-ope­ra­ti­ve, akut­neu­ro­lo­gi­sche und neu­ro­vas­ku­lär-inter­ven­tio­nel­le Ver­fah­ren wer­den vorgehalten.

Das kön­nen Sie von uns erwar­ten: Zu den hier vor­ge­hal­te­nen Behand­lungs­me­tho­den zäh­len unter anderem:

  • Dif­fe­ren­zier­te Beatmungs­the­ra­pie ein­schließ­lich der extra­kor­po­ra­len Lungenunterstützung
  • Links­ven­tri­ku­lä­re Unter­stüt­zungs­sys­te­me (LVAD, „Kunst­herz“)
  • EEG-Dau­er­ab­lei­tung bei Sta­tus epilepticus
  • Behand­lung von Pati­en­ten mit exter­nen Ven­tri­kel­drai­na­gen und Lumbaldrainagen
  • Nie­ren­er­satz­the­ra­pie
  • Plas­ma­phe­re­se
  • Manage­ment von Thoraxdrainagen
  • Kern­spin­to­mo­gra­phi­sches, com­pu­ter­to­mo­gra­phi­sches und B-bild­so­no­gra­phi­sches Monitoring
  • Digi­ta­le Subtraktionsangiographie
  • Des Wei­te­ren wer­den alle erfor­der­li­chen Metho­den der neu­ro­lo­gi­schen Atmungs­dia­gnos­tik wie Poly­gra­phie, Spi­ro­me­trie, trans­ku­ta­ne und end­ex­spi­ra­to­ri­sche CO2-Mes­sung, Schlu­cken­do­sko­pie und das Aus­le­sen von Heim­be­atmungs­ge­rä­ten angewendet.

Atmungs­the­ra­peu­ten sind Pfle­ge­kräf­te, Phy­sio­the­ra­peu­ten und Logo­pä­den, die eine umfang­rei­che zwei­jäh­ri­ge Wei­ter­bil­dung bei der Deut­schen Gesell­schaft für Pneu­mo­lo­gie (DGP) oder der Deut­schen Gesell­schaft für pfle­ge­ri­sche Wei­ter­bil­dung (DGpW) absol­viert haben. Das Evan­ge­li­sche Kran­ken­haus Olden­burg ist in Koope­ra­ti­on mit der Deut­schen Gesell­schaft für pfle­ge­ri­sche Wei­ter­bil­dung (DGpW) Wei­ter­bil­dungs­stät­te für Atmungstherapeuten.

Sie arbei­ten an der Schnitt­stel­le zwi­schen Arzt, Pfle­ge­fach­kräf­ten und The­ra­peu­ten und ver­knüp­fen unter der Super­vi­si­on eines Fach­arz­tes Dia­gnos­tik, The­ra­pie und Pfle­ge der­art, dass Men­schen mit Atem­wegs- und Lun­gen­er­kran­kun­gen sowie außer­kli­ni­scher Beatmung pro­fes­sio­nell ver­sorgt werden.

Im Evan­ge­li­schen Kran­ken­haus Olden­burg betreu­en sechs Atmungs­the­ra­peu­ten Pati­en­ten in der Kli­nik für Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on, im Inter­dis­zi­pli­nä­ren Pal­lia­tiv­zen­trum und ande­ren Fach­ab­tei­lun­gen. Sie über­neh­men ins­be­son­de­re fol­gen­de Aufgabenfelder:

  • Sekret­ma­nage­ment
  • Aero­sol­the­ra­pie
  • Sau­er­stoff­the­ra­pie
  • Dia­gnos­tik (Poly­gra­phie, trans­ku­ta­ne Kapno­me­trie, Spi­ro­me­trie- und Peak-Cough Flow-Messungen)
  • Wea­ning von inva­siv und nicht­in­va­siv beatme­ten Patienten
  • Ein­stel­lung von CPAP-The­ra­pie und außer­kli­ni­scher Beatmung
  • Tra­cheo­sto­ma- und Tra­che­al­ka­nü­len­ma­nage­ment in Koope­ra­ti­on mit der Logopädie
  • Ent­las­sungs­ma­nage­ment
  • Schu­lun­gen für Pati­en­ten, Ange­hö­ri­ge und Personal

Ansprech­part­ner
Atmungstherapie

Tele­fon: 0441/236-4004
Email: atmungstherapie@evangelischeskrankenhaus.de

Die Kli­nik für Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on ver­fügt über meh­re­re wis­sen­schaft­li­che Schwerpunkte.

Im Rah­men der Ver­sor­gungs­for­schung gilt unser Inter­es­se den Struk­tu­ren, inner­halb derer schwerst­kran­ke neu­ro­lo­gi­sche Pati­en­ten ver­sorgt wer­den. Dar­über hin­aus for­schen wir im Bereich der Ursa­chen, Kli­nik und Behand­lung von Stö­run­gen der Atem­re­gu­la­ti­on. Der Kopf­schmerz und Bewusst­seins­stö­run­gen stel­len wei­te­re Säu­len unse­rer wis­sen­schaft­li­chen Akti­vi­tä­ten dar. Schließ­lich beglei­ten wir die Wei­ter­ent­wick­lung des noch jun­gen Fachs der Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gik wissenschaftlich.

Neben diver­sen For­schungs­ko­ope­ra­tio­nen inner­halb des Evan­ge­li­schen Kran­ken­hau­ses Olden­burg arbei­ten wir mit exter­nen Netz­werk­part­nern zusam­men, unter anderem:

  • Deut­sche Gesell­schaft für Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­on (DGNR)
  • Deut­sche Inter­dis­zi­pli­nä­re Gesell­schaft für Außer­kli­ni­sche Beatmung (DIGAB)
  • Olden­bur­ger For­schungs­netz­werks Not­fall- und Inten­siv­me­di­zin (OFNI)
  • Abtei­lung Big Data in der Medi­zin, Depar­te­ment für Ver­sor­gungs­for­schung, Carl von Ossietz­ky Uni­ver­si­tät Oldenburg
  • Epi­de­mio­lo­gie und Bio­me­trie, Depar­te­ment für Ver­sor­gungs­for­schung, Carl von Ossietz­ky Uni­ver­si­tät Oldenburg

Aus­ge­wähl­te Publikationen:

  • Summ O, Mathys C, Grimm T, Gross M. Cen­tral Bra­dyp­nea and Ata­xic Breathing in Myo­to­nic Dys­tro­phy Type 1 - A Cli­ni­cal Case Report. J Neu­ro­mus­cul Dis. 2023;10(3):465-71.
  • Seipp A, Klau­sen A, Tim­mer A, Grimm T, Gross M, Summ O, Otto-Sobot­ka F. Effect of mecha­ni­cal insuf­fla­ti­on-exsuf­fla­ti­on for inef­fec­ti­ve cough on wea­ning dura­ti­on in dise­a­ses of the peri­phe­ral or cen­tral ner­vous sys­tem (MEDI­NE): stu­dy pro­to­col for a ran­do­mi­sed con­trol­led tri­al in a neu­ro­lo­gi­cal wea­ning cent­re. Bmj Open. 2023;13(7).
  • Horn­emann D, Mar­quardt C, Sugg J, Haack C, Rameil P, Fülöpp Z, et al. The Respi­ra­to­ry The­ra­pist in Neu­ro­lo­gy An Evol­ving Spe­cia­liza­ti­on in Ger­ma­ny. Fort­schr Neu­rol Psyc. 2023;91(01/02):45-51.
  • Summ O, Hass­an­pour N, Mathys C, Gross M. Dis­or­de­red breathing in seve­re cere­bral ill­ness - towards a con­cep­tu­al frame­work. Respir Phy­si­ol Neu­ro­bi­ol. 2022:103869.
  • Grimm T, Gross M, Nater UM, Summ O, Kreutz G. Psy­cho­phy­sio­lo­gi­cal Effects of Bio­gra­phi­cal Inter­ven­ti­ons in Peo­p­le With Unre­spon­si­ve Wakeful­ness Syn­dro­me and Mini­mal­ly Con­scious Sta­te. Front Neu­rol. 2022;13:788588.
  • Evers S, Fre­se A, Summ O, Husstedt IW, Mar­zi­ni­ak M. Leve­tir­acetam in the pro­phyl­ac­tic tre­at­ment of epi­so­dic migrai­ne: A pro­s­pec­ti­ve open label stu­dy. Cepha­lal­gia. 2022:3331024221103815.
  • Summ O, Andre­ou AP, Aker­man S, Hol­land PR, Hoff­mann J, Goadsby PJ. Dif­fe­ren­ti­al actions of indo­me­tha­cin: cli­ni­cal rele­van­ce in hea­da­che. Pain. 2021;162(2):591-9.
  • Fre­se A, Summ O, Evers S. CGRP release in an expe­ri­men­tal human tri­ge­mi­nal pain model. Cepha­lal­gia. 2021:3331024211017250.
  • Evers S, Summ O. Neu­ro­sti­mu­la­ti­on Tre­at­ment in Chro­nic Clus­ter Hea­da­che-a Nar­ra­ti­ve Review. Curr Pain Hea­da­che Rep. 2021;25(12):81.
  • Summ O, Schu­te J, Byhahn C, Kah­le T, Herr­mann M, Schul­te C, et al. [COVID-19 pan­de­mic: struc­tu­red expan­si­on of ven­ti­la­ti­on capa­ci­ties using home respi­ra­tors]. Anaes­the­sist. 2020;69(5):323-30.
  • Summ O. Beatmung neu­ro­lo­gi­scher Pati­en­ten auf der Inten­siv­sta­ti­on. In: Groß M, edi­tor. Neu­ro­lo­gi­sche Beatmungs­me­di­zin: Sprin­ger, Ber­lin, Hei­del­berg; 2020. p. 183-92.
  • Pohl M, Summ O. Respiratorentwöhnung („Wea­ning“). In: Groß M, edi­tor. Neu­ro­lo­gi­sche Beatmungs­me­di­zin: Sprin­ger, Ber­lin, Hei­del­berg; 2020. p. 381-91.
  • Groß M, Summ O. Die Atem­pum­pe und ihre Störungen. In: Groß M, edi­tor. Neu­ro­lo­gi­sche Beatmungs­me­di­zin: Sprin­ger, Ber­lin, Hei­del­berg; 2020. p. 53-73.

Die Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gik ver­steht sich als eine koope­ra­ti­ve und inter­dis­zi­pli­när ange­leg­te Schnitt­stel­len­dis­zi­plin, in der reha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gi­sche und neu­ro­wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se, Hand­lungs­an­sät­ze und Anwen­dungs­fel­der inte­griert wer­den. Sie hat die best­mög­li­che Ver­sor­gung, Nach­sor­ge und Teil­ha­be von Men­schen mit neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen und Beein­träch­ti­gun­gen und ihren Ange­hö­ri­gen zum Ziel und stellt deren Belan­ge, Bedürf­nis­se und Bedar­fe in den Vordergrund.

In der Kli­nik für neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on über­neh­men die Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gin­nen die Auf­ga­be der Ange­hö­ri­gen­be­glei­tung. Sie infor­mie­ren umfas­send über die Inhal­te Reha­bi­li­ta­ti­on und bie­ten Bera­tungs­ge­sprä­che zur Ent­las­tung und Res­sour­cen­ak­ti­vie­rung an. Zudem unter­stüt­zen sie die Par­ti­zi­pa­ti­ons­pla­nung mit dem Ziel der best­mög­li­chen Nach­sor­ge nach dem Krankenhausaufenthalt.

Aktu­ell arbei­ten die Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gin­nen an einem Posi­ti­ons­pa­pier, das sich mit den wis­sen­schaft­li­chen und prak­ti­schen Tätig­keits­fel­dern des Fachs befasst und es einem brei­te­ren Publi­kum zugäng­lich machen möchte.

Zu Ehren der ers­ten neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gi­schen Stel­len­in­ha­be­rin und enga­gier­ten Wis­sen­schaft­le­rin Jana Bolz (geb. Alber), die viel zu früh ver­starb, wird alle zwei Jah­re der Jana Alber Gedenk­preis für „her­aus­ra­gen­de kli­ni­sche, nach­kli­ni­sche und wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten aus dem gesam­ten The­men­spek­trum der Neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gik ver­lie­hen. Mit der Ver­lei­hung sol­len Initia­ti­ven und Leis­tun­gen von Per­so­nen und Ein­rich­tun­gen, die zur umfas­sen­den neu­ro­lo­gi­schen Reha­bi­li­ta­ti­on und Teil­ha­be von Men­schen mit (dro­hen­den) Behin­de­run­gen einen her­aus­ra­gen­den Bei­trag leis­ten, von einem inter­dis­zi­pli­när besetz­ten Preis­gre­mi­um geehrt wer­den“ (Ausschreibung_Dr.-Jana-Alber-Gedenkpreis_2022).

Zuletzt wur­den u.a. die Arbei­ten von Lena Marie Cor­ding und Lena Sem­precht zur Bedeu­tung neu­ro­re­ha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gi­scher Ange­hö­ri­gen­ar­beit für das inter­dis­zi­pli­nä­re Team in der neu­ro­lo­gi­schen Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on mit dem Preis bedacht.

Men­schen im Mittelpunkt

„Wir behan­deln unse­re Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten der Neu­ro­lo­gi­schen Inten­siv­me­di­zin und Früh­re­ha­bi­li­ta­ti­on stets nach den aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen und Leit­li­ni­en. Unser Anspruch ist es die­se Exper­ti­se, unse­re Erfah­run­gen mit dem Blick für jeden ein­zel­nen Men­schen inter­pro­fes­sio­nell zusam­men­zu­brin­gen, um ihn oder sie best­mög­lich zu versorgen.“

- Lei­ten­der Arzt Priv.-Doz. Dr. med. Oli­ver Summ

Unse­re Exper­ten und Team

Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Summ
Priv.-Doz. Dr. med. Oli­ver SummLei­ten­der Arzt Neu­ro­lo­gi­sche Inten­siv­me­di­zin und Frührehabilitation
Fach­arzt für Neu­ro­lo­gie, Inten­siv­me­di­zin, Spe­zi­el­le Schmerztherapie,
Palliativmedizin
Dr. med. Fabian Fincke
Dr. med. Fabi­an Fin­ckeOber­arzt
Fach­arzt für Neurologie
Dr. med. Philip Hoth
Dr. med. Phil­ip HothOber­arzt
Fach­arzt für Neu­ro­lo­gie, Intensivmedizin
Ilja Janzen
Ilja Jan­zenOber­arzt
Fach­arzt für Neu­ro­lo­gie, Intensivmedizin
Marko Ojemann
Mar­ko Oje­mannOber­arzt
Fach­arzt für Neurochirugie
Dr. med. Kerstin Pelzer
Dr. med. Kers­tin Pel­zerOber­ärz­tin
Fach­ärz­tin für Neu­ro­lo­gie, Inten­siv­me­di­zin, Palliativmedizin
Maria Cabana Serrano
Maria Caba­na Ser­ra­noÄrz­tin in Weiterbildung
Esraa Mohamed Naguib Elhoriny
Esraa Moha­med Naguib Elho­rinyÄrz­tin in Weiterbildung
Galina Kaspruk
Gali­na KasprukÄrz­tin in Weiterbildung
Andreas Wille
Andre­as Wil­lePflegedienstleitung/ Neu­ro­lo­gi­sche Frührehabilitation/ Inter­dis­zi­pli­nä­res Palliativzentrum
Hergen Förster
Her­gen Förs­terBereichs­lei­tung Pfle­ge / Frührehabilitation
Nadja Heiermann
Nad­ja Hei­er­mannBereichs­lei­tung Pfle­ge / Frührehabilitation
Helma Berentzen
Hel­ma Berent­zenLei­tung Sozialdienst
Birgit Hennig
Bir­git Hen­nigNeu­ro-Reha­bi­li­ta­ti­ons­päd­ago­gik
Frank Hohenstein
Frank Hohen­steinBereichs­lei­tung The­ra­pie / Frührehabilitation
Heidemarie Janßen-Waldhöfer
Hei­de­ma­rie Jan­ßen-Wald­hö­ferNeu­ro­psy­cho­lo­gin
Stefan Kappel
Ste­fan Kap­pelBeauf­trag­ter für Tech­ni­sche Reha­bi­li­ta­ti­on und Tonustherapie
Dr. phil. Teresa Grimm
Dr. phil. Tere­sa GrimmWis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin Sys­te­ma­ti­sche Musikwissenschaftlerin
Nadine Kaczmarek
Nadi­ne Kacz­ma­rekAssis­ten­tin im Klinikmanagement
Nicole Becker
Nico­le BeckerAssis­ten­tin im Klinikmanagement

Lage­plan und Anfahrt

Das Evan­ge­li­sche Kran­ken­haus befin­det sich in zen­tra­ler Lage unweit der Olden­bur­ger Innen­stadt. Unser Haus lässt sich sowohl zu Fuß, mit dem Rad als auch mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel errei­chen. Wer mit dem Auto anreist, fin­det aus­rei­chend Park­mög­lich­kei­ten im Park­haus August Carrée.