Inter­dis­zi­pli­nä­res Palliativzentrum

Phi­lo­so­phie & Individualität

Pal­lia­tiv­me­di­zin ist die für­sorg­li­che Behand­lung und Beglei­tung von Men­schen mit einer nicht heil­ba­ren und fort­ge­schrit­te­nen Erkran­kung mit begrenz­ter Lebens­er­war­tung. Auch in die­ser Situa­ti­on kann die indi­vi­du­el­le Lebens­qua­li­tät noch ver­bes­sert wer­den. Unser Ziel ist es, mög­lichst vie­le Men­schen in ein gut orga­ni­sier­tes häus­li­ches Umfeld zu entlassen.

„Pal­lia­tiv“ ist von dem latei­ni­schen Wort „pal­li­um“ abge­lei­tet und heißt über­setzt „Man­tel; sich und ande­ren einen Man­tel umle­gen“. Die dar­in lie­gen­de Bedeu­tung haben wir uns zur Auf­ga­be gemacht. Das umfasst glei­cher­ma­ßen medi­zi­ni­sche und mensch­li­che Aspekte.

Bei der Behand­lung schwerst­kran­ker und ster­ben­der Pati­en­ten zeich­net sich die Pal­lia­tiv­me­di­zin durch die­se Posi­tio­nen aus.  Unse­re Arbeit an und mit den Men­schen wird in einem fort­lau­fen­den Pro­zess immer wie­der über­prüft, kor­ri­giert und erweitert.

Wir hören zu, neh­men uns vom ers­ten Tag an die nöti­ge Zeit und haben jah­re­lan­ge Erfah­rung. Der Grund­ge­dan­ke ist immer gleich: Wir wol­len den Bedürf­nis­sen der Pati­en­ten in einer schwie­ri­gen Lebens­pha­se so per­sön­lich wie nur mög­lich entsprechen.

Bei uns gibt es den Raum, sei­ne Situa­ti­on zu über­den­ken, ethi­sche Fra­gen anzu­spre­chen und spi­ri­tu­el­le Gedan­ken auszutauschen.

  • Unser Ziel ist eine Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät gegen­über einer rei­nen Lebensverlängerung
  • Wir akzep­tie­ren den Tod als Teil des Lebens – die Pal­lia­tiv­me­di­zin steht für eine ein­deu­ti­ge Absa­ge an die akti­ve Sterbehilfe
  • Wir neh­men den Men­schen als Gan­zes wahr, im Sin­ne einer Inte­gra­ti­on der kör­per­li­chen, psy­chi­schen, sozia­len und seel­sor­ge­ri­schen Bedürfnisse
  • Die Behand­lung belas­ten­der Sym­pto­me, wie Schmer­zen, Übel­keit und Luft­not ist uns dabei ein beson­de­res Anliegen
  • Wir beglei­ten schwerst­kran­ke, ster­ben­de und ihre Ange­hö­ri­gen in der Zeit des Ster­bens und der Trauer.
  • Auf­rich­tig­keit und Fein­ge­fühl im Umgang mit Dia­gno­sen und Pro­gno­sen sind Grund­la­ge eines ver­trau­ens­vol­len und wert­schät­zen­den Umganges
  • Einem regen Aus­tausch mit den Ange­hö­ri­gen wird dabei viel Zeit gewidmet
  • Unse­re Mit­ar­bei­ter sind fach­lich gut aus­ge­bil­det und besit­zen eine hohe mensch­li­che Kompetenz