Kli­nik für Plas­ti­sche, Ästhe­ti­sche, Rekon­struk­ti­ve und Handchirurgie

Mini­mal­in­va­si­ve Handgelenkschirurgie

Das Hand­ge­lenk ist kom­plex, ebe­no des­sen Behandlung.

Die Arthro­sko­pie des Hand­ge­len­kes (Hand­ge­lenk­spie­ge­lung) stellt ein ein­zig­ar­ti­ges “Schlüs­sel­loch” des Chir­ur­gi­schen Ver­fah­rens dar, mit dem wir uns ein aus­führ­li­ches Bild über das Gelen­kin­ne­re ver­schaf­fen können.

Bei Ver­dacht auf Band­in­sta­bi­li­tä­ten oder Knor­pel­ver­let­zun­gen ist die Hand­ge­lenks­ar­thro­sko­pie das Ver­fah­ren der Wahl womit wert­vol­le, ganz genaue Infor­ma­tio­nen über die vor­lie­gen­den Befun­de sowie auch deren sofor­ti­ge Behand­lung opti­mal erzielt wer­den können.

Bei­spiel­wei­se wer­den Ver­let­zun­gen an der Auf­hän­gung des Hand­ge­len­kes an der Elle (TFCC - Tri­an­gu­lar Fib­ro­car­ti­lagin­ous Com­plex) arthro­sko­pisch behandelt.

Auch lang­an­hal­ten­de­ne unkla­re Hand­ge­lenk­schmer­zen, die mit kon­ser­va­ti­ven Maß­nah­men nicht the­ra­piert wer­den kön­nen, stel­len eine pri­mä­re Indi­ka­ti­on zur Gelenk­spie­ge­lung dar.

Bei chro­ni­scher Insta­bi­li­tät des Hand­ge­len­kes durch Brand­ver­let­zun­gen (z.B. Sca­pho­lunä­ren Ban­lä­sio­nen), lie­fert die Gelenk­spie­ge­lung wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen über den Knor­pel­sta­tus, die für die wie­te­re The­ra­pie­pla­nung aus­schlag­ge­bend sind.

Bei Pati­en­ten mit Ulna­vor­schub­syn­drom (Syn­drom der Über­lan­gen Elle), ist die Hand­ge­lenks­ar­thro­sko­pie auch das Ver­fah­ren der Wahl, wodurch wir sehr genau das Aus­maß von Knor­pel­schä­di­gung am Mond­bein (Os Luna­tum) und Drei­ecks­bein (Os Tri­que­tri­um) sowie der Zustand des ulnaren Schei­ben­knor­pels und sei­ner Band­ver­bin­dun­gen, beur­tei­len können.