Insti­tut für Radio­lo­gie & Neuroradiologie

Dia­gnos­ti­sche Radio­lo­gie und Neuroradiologie

Ursa­chen erkennen

Bei über 60.000 radio­lo­gi­schen Leis­tun­gen im Jahr kom­men wir im EV den Krank­hei­ten auf die Spur. Jede erfolg­rei­che The­ra­pie setzt eine exak­te Dia­gno­se vor­aus, die auf der Basis vie­ler sich ergän­zen­der Infor­ma­tio­nen beruht. Dabei spie­len die Radio­lo­gie und Neu­ro­ra­dio­lo­gie eine oft ent­schei­den­de Rol­le, weil sie detail­lier­te Ein­bli­cke in den kör­per­li­chen Zustand der Pati­en­ten ermöglichen.

Die gute tech­ni­sche Aus­stat­tung unse­res Insti­tuts ermög­licht dabei sowohl eine genaue Dia­gnos­tik wie auch eine schnel­le Infor­ma­ti­ons­über­mitt­lung sowohl inner­halb unse­res Hau­ses wie auch an die behan­deln­den nie­der­ge­las­se­nen Ärz­te. Wir sind selbst­ver­ständ­lich bemüht, die poten­ti­el­le Belas­tung mit Rönt­gen­strah­len für unse­re Pati­en­ten auf das abso­lu­te Mini­mum zu redu­zie­ren. Je nach erfor­der­li­cher Unter­su­chung set­zen wir nach Mög­lich­keit strah­len­ar­me Ver­fah­ren ein.

Zu den von uns ein­ge­setz­ten appa­ra­tiv-dia­gnos­ti­schen Ver­fah­ren gehö­ren unter anderem

  • Magnet­re­so­nanz („Kernspin“)-Tomographie
    • Sämt­li­che Kör­per­re­gio­nen – Schwer­punkt Kopf, Wir­bel­säu­le, Gelen­ke und Gefäßsystem
    • vor­ran­gig Ver­wen­dung moder­ner 3D-Tech­ni­ken, ins­be­son­de­re für Unter­su­chun­gen des Gehirns
    • Mög­lich­kei­ten der nicht-inva­si­ven MR-Angio­gra­phie der Hirn­ar­te­ri­en und wei­te­rer Gefäß­ge­bie­te (häu­fig ohne Kon­trast­mit­tel) sowie spe­zi­el­le Gefäßwand-Untersuchungen
    • Dif­fu­si­ons-Ten­sor-Bild­ge­bung für die Dar­stel­lung von Faser­bah­nen des Gehirns
    • MR-Spek­tro­sko­pie
    • Herz-MRT
    • Unter­su­chun­gen auch von aus­ge­wähl­ten Patient*innen mit medi­zi­ni­schen Implan­ta­ten (z.B. bedingt MR-geeig­ne­ten Neu­ro­sti­mu­la­to­ren, Herz­schritt­ma­chern und Shunt-Sys­te­men) unter Ein­hal­tung hoher Sicherheitsstandards
  • Com­pu­ter­to­mo­gra­phie (64 Zei­len Siemens-SOMATOM-Definition-AS) 
    • Sämt­li­che Kör­per­re­gio­nen, u.a. mit ver­bes­ser­ten Mög­lich­kei­ten zur Dar­stel­lung von Blut­ge­fä­ßen (CT-Angio­gra­phie, bis hin zur Unter­su­chung der Hirnperfusion)
    • Anwen­dung einer spe­zi­el­len 3D-Befun­dungs­soft­ware (syngo.via) mit Erstel­lung auch von drei­di­men­sio­na­len kom­ple­xen Rekonstruktionen.
    • Vor­hal­ten spe­zi­el­ler Appli­ka­tio­nen, z.B. Dual-ener­gy-CT u.a. zur Redu­zie­rung von Metall­ar­te­fak­ten bei Fra­ge­stel­lun­gen rund um Osteosynthesematerialien.
    • OP-Navi­ga­ti­ons­sys­tem (Brain-Lab) ermög­licht die CT-Pla­nung für ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe im Bereich des Gesichts­schä­dels, für Knie- und Hüft­ge­lenks­ope­ra­tio­nen sowie der Wirbelsäulenchirurgie.
  • Kon­ven­tio­nel­le Röntgendiagnostik 
    • Gesam­ter Ver­dau­ungs­trakt (Magen, Dick­darm, Dünn­darm im soge­nann­ten Sell­ink-Ver­fah­ren, Spei­se­röh­re einschl. Abklä­rung von Schluckstörungen).
    • Nie­ren­un­ter­su­chun­gen
    • Bein­ve­nen (Phle­bo­gra­phie)
    • Natür­li­che oder künst­li­che Gangsysteme
    • Spei­chel­drü­sen (Sia­logra­phie), Fistelgänge
    • Erkran­kun­gen der Tho­ra­x­or­ga­ne (Herz, Lun­ge) sowie des gesam­ten Ske­lett­sys­tems (z.B. bei unfall­chir­ur­gi­schen und rheu­ma­to­lo­gi­schen Fragestellungen)Perfusionsbildgebung
    • Dar­stel­lung der Durch­blu­tung des Hirn­ge­we­bes mit­tels CT oder MRT zur Beur­tei­lung von Umge­hungs­kreis­läu­fen bei Gefäßss­teno­sen oder Gefäßverschlüssen.
  • Gefäß­dia­gnos­tik von Gehirn und Rückenmark
    • Angio­gra­phie (DSA)
      • Dia­gnos­tik sämt­li­cher Gefäß­pro­vin­zen, Schwer­punkt Neuroangiographie.
      • 2-Ebe­nen-DSA für gleich­zei­ti­ge Dar­stel­lung von Gefäß­ver­än­de­run­gen und Kon­trol­le bei inter­ven­tio­nel­len Ein­grif­fen. Vor­tei­le: Kür­ze­re Unter­su­chungs­dau­er, gerin­ge­re Kon­trast­mit­tel­men­ge und höhe­re Sicherheit
  • Mye­lo­gra­phie
    • Kon­trast­mit­tel­un­ter­su­chung aller Spi­nal­ka­nal­ab­schnit­te von der Hals- bis zur Len­den­wir­bel­säu­le (lum­ba­le und zer­vi­ka­le KM-Einbringung).
  • Sono­gra­phie
    • Ultra­schall­un­ter­su­chung im Bereich des Kör­per­stam­mes sowie spe­zi­el­ler Kör­per­re­gio­nen (Gelen­ke oder Farb­dopp­ler zur Gefäßdarstellung).